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Ecuador - Eigenenergieversorgung und Speicherlösungen für Industrie und Gewerbe (WEB)

24.02.2026

Ort: Die Veranstaltung findet online statt.

Webinar

Bringen Sie Ihre innovativen Energietechnologien dorthin, wo sie dringend gebraucht werden! Während eines kostenlosen und kompakten Webinars am 24.02.2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr MEZ erhalten Sie erste Informationen zu dem spannenden Markt Ecuador. Das interaktive Webinar bereitet Sie optimal auf den Markteintritt vor.

Profitieren Sie von:

  • Aktuellen Marktinformationen und Geschäftschancen 
  • Direktem Austausch mit Fachreferentinnen und -referenten 
  • Praxisnahen Einblicken in politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen 

Das Webinar richtet sich an deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – auch ohne Exporterfahrung. 

Chancen bieten sich v. a. für Hersteller und Dienstleister aus den folgenden Bereichen:

  • Anlagen zur Nutzung von Bioenergie  
  • KWK 
  • PV-Anlagen (Dach, Freifläche, Floating, Fassaden), komplette Inselanlagen 
  • Speicherlösungen (Batteriespeicher, H2)  
  • Steuer- und Regeltechnik  
  • komplette Containerlösungen 
  • Hybridanlagen  
  • Micro Grids 
  • komplementäre Technologien zur nachhaltigen Energieversorgung

Nutzen Sie die das Webinar, um aktuelle Marktinformationen, konkrete Geschäftschancen und wertvolle Einblicke in politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu erhalten.  

Im Anschluss an das Webinar haben Sie die Möglichkeit, Ihr neu gewonnenes Wissen direkt anzuwenden: Vom 08. bis 12. Juni 2026 findet eine Energie-Geschäftsreise nach Ecuador statt. Nutzen Sie das Webinar, um den Markt kennenzulernen und sich optimal auf die Reise vorzubereiten – bei der sie erster qualifizierter Leads und wertvoller Kontakte knüpfen können.  

Anmeldeschluss: 10.02.2026

Zielmarkt

2024 kam es in Ecuador zu massiven Stromabschaltungen – zunächst im März/April und dann durchgehend von Ende September bis Dezember, teilweise bis zu 14 Stunden täglich. Besonders betroffen war die Privatwirtschaft, die erhebliche Produktions- und Umsatzeinbußen hinnehmen musste, laut Presseberichten bis zu 70 Millionen US-Dollar pro Tag. Industrie-Großverbraucher wurden zeitweise bis zu zwei Wochen komplett vom Netz genommen. 

Die Ursachen für diese Energiekrise liegen vor allem in einer fehlgeleiteten Sparpolitik und Investitionsstopps im überwiegend öffentlichen Stromsektor seitens der letzten Regierungen. Politische und wahlstrategische Interessen führten zudem dazu, dass Warnungen technischer Expertinnen und Experten ignoriert wurden. Eine etwas früher einsetzende jährliche Trockenzeit im Amazonastiefland, wo die meisten großen Wasserkraftwerke stehen, war schließlich der Auslöser für den Zusammenbruch und führte zu Blackouts sowie geplanten massiven Stromabschaltungen. Auf Makroebene ist das Thema sehr komplex und selbst bei Korrekturen wohl nur mittel- bis langfristig zu lösen. 

Als kurzfristige Lösung für die Probleme der Industrie, des Einzelhandels und des Tourismussektors wurden Anreize für den Import von Dieselgeneratoren geschaffen. Diese Maßnahme ist nicht nur klimapolitisch fragwürdig, sondern auch wirtschaftlich für Unternehmen langfristig nicht tragbar. Hohe Einbußen und dennoch zehnfache Stromkosten drängten Unternehmen dazu, sich mittelfristig nach nachhaltigeren Lösungen zur Absicherung ihrer Energieversorgung umzusehen. 

Leider waren auch Unternehmen, die bereits EE-Anlagen (meist PV) zur Senkung ihres Verbrauchs über Netmetering/Netbilling installiert hatten, bei Netzausfällen nicht abgesichert, da Speicher und autarke Systeme nie vorgesehen waren. Hier besteht unmittelbarer Bedarf an Nachrüstungen sowie an neuen Komplettanlagen mit Speicher (auch H). Große Industrien (insbesondere Agro- und Lebensmittelbranche) ziehen die Nutzung von Bioenergie aus eigenen Reststoffen in Betracht. 

Marktchancen bestehen daher entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Energiemanagement – von Energieerzeugung, Speicherung, Optimierung und Automatisierung bis hin zu komplementären Technologien. Mögliche Anwendungen reichen von kleineren Projekten für Schulen, Krankenhäuser, Einkaufszentren und Hotels (meist PV und Speicher) bis hin zu großen Anlagen für energieintensive Industrien und den Bergbau, teilweise auch mit KWK. Zunehmend besteht Nachfrage nach Energieerzeugung aus eigenen, meist organischen Reststoffen sowie nach Backup-Lösungen für Industriebetriebe mit stark schwankendem Energieverbrauch. 

Ihre Ansprechpartnerin

Franziska Lohmann
Consultant

E-Mail: fl@energiewaechter.de
Tel.: 030-797444123

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