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Technologien zum Energiesparen in Gebäuden in der Ukraine

17.Februar 2020, Kiew

Vom 27.01.2020 bis zum 30.01.2020 führte die energiewaechter GmbH in Kooperation mit der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer (AHK), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsreise für eine deutsche Unternehmerdelegation nach Kiew durch.

Die viertägige Reise zum Thema "Energieeffizienz und erneuerbare Energien und in Gebäuden mit Fokus auf Solarenergie" wurde von sieben Unternehmen begleitet, die unterschiedliche Lösungen im Gebäudesektor anbieten. Ziel der Veranstaltung war es, für die ukrainischen Konferenzteilnehmer Informationen zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Gebäudetechnik und der Nutzung von Solarenergie bereitzustellen sowie Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen, die an Kooperationen mit deutschen Zulieferern interessiert sind. Während einige Unternehmen zum ersten Mal den ukrainischen Markt bereisten, zeigten sich andere Teilnehmer aufgrund von vorangegangenen Geschäftsreisen optimistisch, was das Geschäftspotenzial in der Ukraine angeht.

Die deutschen Unternehmen deckten dabei ein breites Spektrum an Technologien ab, welches für die Modernisierung des ukrainischen Gebäudesektors hilfreich sein kann. So wurden ganzheitliche Konzepte für die energetische Sanierung von Plattenbauten, innovative infrarotbasierte Heizsysteme und energiesparende Baustoffe erläutert vorgestellt. Der Einsatz von moderner CAD-Software für die Planung und Optimierung von Gebäuden wurde ebenfalls beleuchtet. Auch im Photovoltaiksektor sehen die deutschen Unternehmen in diesem herausfordernden Marktumfeld Potenziale für die Realisierung von BIPV-Projekten im gewerblichen und privaten Bereich. Im Rahmen der Veranstaltung erhielten darüber hinaus auch ukrainische Fachexperten die Möglichkeit, die Marktentwicklung im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung & -nutzung zu erläutern. So wurde für einen intensiven Informationsaustausch gesorgt. Die ukrainischen Konferenzteilnehmer waren dabei überwiegend Vertreter von Immobilienunternehmen, Beratungsunternehmen für erneuerbare Energien & Energieeffizienz sowie Betreibergesellschaften.

 

In den Folgetagen besuchten die deutschen Unternehmen eine Vielzahl von potenziellen Kunden und Handelspartnern in der Region. Diese wurden von der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer in individueller Abstimmung mit den Unternehmen vereinbart. Einige Teilnehmer zeigten sich gar überrascht über die Vielzahl an Gesprächsanfragen, welche den verfügbaren Zeitraum der Reise gänzlich ausfüllten. Deshalb wurde im Anschluss an die Fachkonferenz ein ad-hoc Matchmaking organisiert, bei dem die Konferenzteilnehmer mit den deutschen Teilnehmern zu kurzen Kontaktgesprächen zusammenfanden.

Der Gebäudesektor in der Ukraine ist ähnlich denjenigen aus anderen vormals sowjetischen Ländern aufgestellt. Die Mehrheit des Wohnungsbestands befindet sich im Privatbesitz der Anwohner, die naturgemäß über sehr unterschiedliche Einkommensniveaus verfügen. Hohe Investitionskosten erschweren insbesondere die ganzheitliche Sanierung, beispielsweise der Gebäudehülle oder der Wärmeversorgung. Um überhaupt ein Bewusstsein für die Energieverbräuche zu schaffen – die bislang zumeist pauschal abgerechnet werden – bietet sich als erste Maßnahme die Installation von Wärme- und Verbrauchszählern in den Gebäudeeinheiten an. Der ukrainische Staat unterstützt die Immobilienbesitzer dabei mit Fördermitteln bei der Energieeinsparung, die in der Konsequenz auch die Abhängigkeit von der mit Konflikten beladenen Beziehung zu Russland reduzieren soll.

Aufgrund des hohen Ansehens deutscher Technologien und Kenntnisse ist die Bundesrepublik dabei für ukrainische Unternehmen der bevorzugte Handelspartner, wenn es um hochwertige und innovative Technologien geht. Auch Projekte, die lokale Fachkräfte im Betrieb und Wartung von Gebäudetechnik weiterbilden verfügen über ein hohes Erfolgspotenzial. Die deutschen Unternehmen zeigten sich mit der Qualität ihrer Gesprächskontakte sehr zufrieden. Zudem äußerten sie ein gesteigertes Interesse am Exportgeschäft mit der Ukraine und waren über den offenen Austausch sehr erfreut.

Sollten Sie Interesse an einem Markteinstieg in der Ukraine haben, besteht dieses Jahr die erneute Möglichkeit der Teilnahme an einer geförderten Geschäftsreise zum Thema Energieeffizienz in der Industrie. Zur Vorbereitung auf den Zielmarkt und zur Information über die Marktpotenziale wird hierzu im Vorfeld ein kostenfreies Webinar veranstaltet, zu dem Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind.

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