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Rumänien: Großes Interesse an Deutschen Produkten zum Thema Energieinfrastruktur in Städten

06.Mai 2021, Online

Deutsche Unternehmen stoßen in Rumänien auf großes Interesse an ihren Produkten und Dienstleistungen während der Energie-Geschäftsreise zum Thema Energieinfrastruktur in Städten

Deutschland steht vor großen Herausforderungen im Bereich der Energieversorgung. Bis 2030 soll 65 Prozent des Stromverbrauchs aus Wind, Sonne etc. stammen. Sicherheit und Flexibilität der Energieinfrastruktur müssen zusätzlich gewährleistet sein – ohne die Abhängigkeit von Energieimporte dramatisch zu steigern. Auch in Rumänien wächst der Energiebedarf der Städte und Kommunen stetig und somit die Anforderungen an die Energieinfrastruktur, die zukünftig auch größere Anteile an Energie aus erneuerbaren Ressourcen bewältigen muss. Zu diesem Thema trafen sich am 20. April 2021 deutsche und rumänische Unternehmen, Experten, Städte und Kommunen im virtuellen Raum zusammen, um gemeinsame Lösungsansätze zur Energieinfrastruktur in Städten zu diskutieren. Die 8 deutschen Firmen, die ihre Technologien und Lösungen den 120 Teilnehmer:innen in Rumänien auf der Fachkonferenz vorstellten, kamen aus unterschiedlichen Bereichen: Biomasse & Biogas, PV und Wärmekopplung, Smart City Solutions, Speichertechnologien, Beleuchtung, Heizungsanlagen sowie Virtuelle Kraftwerke.

Staatssekretär Vlad Sinca des rumänischen Energieministeriums verwies auf die 4 Säulen der Energiewende und betonte, dass Rumänien ein wichtiger Spieler im Bereich der erneuerbaren Energien werden möchte. Hierzu sei eine Integration der Energieinfrastruktur sowie der Daten nötig. Auch Lösungen aus dem Bereich Industrie 4.0 sowie Vereinbarungen mit ESCOs nehmen an Gewicht zu und er begrüßte den Austausch zwischen Deutschland und Rumänien.

Herr Dr. Rettberg, Chief Information/Innovation Officer der Stadt Dortmund, verdeutlichte die energetische Quartierentwicklung anhand von sechs Beispielprojekten. Herr betonte, dass die Nachfrage an hochwertigen und energetisch funktionierenden Wohneinheiten stiege, sodass das Energiemanagementsystem und die Infrastruktur der Entwicklungsprojekte in Bezug auf 5G, intelligenter Straßenbeleuchtung sowie Ladepunkte für Elektromobilität rechtzeitig mitgedacht werden müssten.

Senior Experte für Nachhaltige Entwicklung bei der Weltbank Marcel Ionescu Heroiu sagte in seinem Vortrag: „Rumänien hat eine der attraktivsten Städte für Investment“ und verdeutlichte zusätzlich die Chancen der umliegenden Gebiete, um vom wirtschaftlichen Aufschwung der Städte zu profitieren. Abschließend stellte Frau Pandele der AHK Rumänien die neue Kooperationsplattform Econet-romania.com vor, um Projekte aus Rumänien und Deutschland durch Konsortialbildung und Projektideen zu unterstützen.

Die Energie-Geschäftsreise Rumänien „Energieinfrastruktur in Städten“ wurde von der energiewaechter GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Zusammenarbeit mit der AHK Rumänien vom 19. bis 23. April 2021 durchgeführt.

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Marta Cavalli
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