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Großes Potenzial für deutsche Energielösungen auf dem russischen Windmarkt

28.August 2020, Online

Ein Rückblick auf die digitale AHK-Geschäftsreise

Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an der Online-Veranstaltung teil, die die energiewaechter GmbH in Zusammenarbeit mit der Auslandshandelskammer (AHK) Russland im Auftrag der Exportinitiative Energie des BMWi organisierte. Das Publikum konnte einen guten Einblick in den deutschen Windenergiemarkt sowie die deutschen Energielösungen erhalten.

Russland ist mit knapp 17 Millionen km2 das flächenmäßig größte Land der Welt und bietet somit viel Fläche für den Ausbau von Windkraftanlagen. Es wird vorausgesagt, dass die installierte Leistung des   russischen Energiekomplexes für das Jahr 2030 im Bereich der   Windenergie 15 GW betragen soll. Damit bietet der russische Markt ein enormes Potenzial für die Windenergiebranche und somit auch für deutsche Unternehmen, die planen zukünftig im Zielmarkt aktiv zu werden.

Im Zuge dessen, fand am 25. August 2020 eine Webkonferenz zum Thema „Windenergie in Russland“ statt, bei der sieben deutsche Unternehmen die Möglichkeit hatten, ihre Produkte und Dienstleistungen dem russischen Publikum zu präsentieren. Die Tätigkeiten der deutschen Unternehmen reichen von der Planung und Projektentwicklung bis hin zur Herstellung und Instandhaltung von Windenergieanlagen und Windparks.

Der deutsch-russischen Kooperation zum Thema nachhaltige Energieversorgung wird eine große Bedeutung beigemessen, die sich auch in den Grußworten von Herrn Sergej Morosow, Gouverneur von Uljanowsk, von Frau Christina Wittek, der Ministerialrätin und Leiterin des Fachreferats IIA3 der Exportinitiative Energie im BMWi, sowie Herrn Matthias Schepp, dem Vorstandvorsitzenden der Deutsch- Russischen AHK, widerspiegelt.

Herr Jens Eckhoff, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie, stellte den Offshore Windmarkt in Deutschland vor. Dabei argumentierte er, dass Offshore- Wind gleichmäßig und verlässlich hohe Strommengen liefert sowie die gute Prognostizierbarkeit die Versorgungssicherheit erheblich verbessert. Wind hatte bereits im letzten Jahr den größten Anteil an erneuerbaren Energien, bei dem auch die Stromproduktion aus Offshore- Anlagen einen erheblichen Teil beitragen. Durch stetig sinkende Kosten sowie steigende Arbeitsplätze, hat der Ausbau von Offshore- Anlagen in Deutschland auch in Zukunft ein großes Potenzial.

Herr Roman Rudnik vom Bundesverband Windenergie (BWE) stellte im Anschluss die Onshore- Windenergie in Deutschland vor. Seit der Einführung des Erneuerbaren Energie Gesetzes (EEG) im Jahr 2000, erfolgte laut Herrn Rudnik ein sehr starker Ausbau der Onshore- Windenergieanlagen, welcher jedoch im Jahr 2017 durch die Einführung des Ausschreibungssystems abflachte. Herr Rudnik ging darauf ein, dass die geringe Flächenbereitstellung sowie Proteste von Anwohnern und Naturschutzverbänden den Ausbau von weiteren Anlagen hemmen. Im Onshore-Bereich konnten bis zum Jahr 2016 ca. 160.000 Arbeitsplätze verzeichnet werden, die aufgrund der genannten Herausforderungen stagnieren.In Zukunft werden der Transport des weitestgehend im Norden produzierten Stroms zu den Industriezentren im Süden und die damit verbundene Speicherung des Stroms für einen längeren Zeitraum, die Herausforderungen in der Windenergiebranche darstellen.

In den Folgetagen der Konferenz nehmen die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell von der AHK Russland organisierte (virtuelle) B2B- Gespräche mit möglichen russischen Partnern aus der Windenergiebranche wahr.

Ihr Kontakt

Paul Schmoll
Consultant

E-Mail: schmoll.energiewaechter@german-energy-solutions.de
Tel.: 030-797444120

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