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Gebäudeeffizienz in Australien und Neuseeland

11.Juni 2012, Veranstaltungsort wird noch ergänzt

Am 11. Juni 2012 veranstaltete die energiewaechter GmbH mit der Deutsch-Australischen Industrie- und Handelskammer (AHK Australien) und der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Neuseeland in Zusammenarbeit mit der Berlin Partner GmbH eine Informationsveranstaltung zum Thema „Gebäudeeffizienz in Australien und Neuseeland“ im Ludwig Erhard Haus in Berlin. Insgesamt sechs Referenten berichteten über die Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken für kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz statt.

Birgit Tegethoff und Oliver Rube, jeweils von der AHK Australien und Neuseeland, berichteten über die aktuelle wirtschaftliche Situation in den Ländern und gaben Tipps für den Markteinstieg. Die steigenden Energiepreise und ein größeres Umweltbewusstsein geben der Branche in Australien große Chancen. Z.B. entspricht die eingesetzte Technik um Häuser zu isolieren nicht dem neutesten Standard und selbst in kälteren Bundesstaaten sind nur rund 6% der Häuser mit doppelverglasten Fenstern ausgestattet.

Wobei Neuseeland mit 4,4 Mio. Einwohnern ein sehr überschaubarer Absatzmarkt ist und ein hohes Wirtschaftswachstum bietet, bestehen sehr gute Markteintrittschancen für deutsche Unternehmen. Insbesondere die Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben in Christchurch, Neuseeland, bieten gute Absatzmöglichkeiten für deutsche Gebäudetechnologien.

Arianna Sippen von AUSTRADE referierte über die Rahmen- und Förderbedingungen in Australien und stellte die verschieden Förderprogramme auf Regierungs- und Lokalebene vor. Anschließend stellte Christian Hörning die Situation in Neuseeland dar. Er berichtete über die Rahmen- und Förderbedingungen sowie über die Möglichkeiten für deutsche Unternehmen aus dem Bereich Energieeffizienz in Neuseeland, mit besonderer Aufmerksamkeit auf den Baubestand und auf den Baubedarf, dass das bereits erwähnte Erdbeben in Christchurch geschaffen hat. Der Neuseeländische Anteil an erneuerbaren Energien an der Primärenergieversorgung erreicht ca. 38%. Nicht destotrotz sind viele Häuser in Neuseeland unzureichend isoliert und haben zum Teil ineffiziente Heizungs- und Warmwasser-Systeme. Solche Problemen und die von der Bauordnung vorgeschriebenen Mindestanforderungen an Dämmung und Beleuchtung stellen ein gutes Marktpotential dar.

Robin Mellon von Green Building Council stellte den Stand der Gebäudeeffizienz in Australien vor sowie das Gebäudeklassifizierung -System bezüglich der Energieeffizienz „Green-Star“.

Die Vortragsreihe wurde von Markus Roth von Deos AG abgeschlossen, der über die Erfahrung seines Unternehmens in Australien berichtete.

In der abschließenden Diskussionsrunde wurde u.a. der Rat gegeben, dass sich die deutschen Unternehmen detailliert mit den Rahmenbedingungen befassen und einen erfahrenen lokalen Partner suchen sollten, um erfolgreich im Markt Fuß zu fassen. Außerdem wurde über die möglichen Fehler bei einem Markteintritt sowie über die Konsequenzen der Internationalen Finanzkrise in Australien und Neuseeland diskutiert.

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