Veranstaltungen im Ausland

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AHK-Geschäftsreise USA (Süd): Biogas in Florida & Georgia

31. Oktober - 04. November 2016, Veranstaltungsort wird noch ergänzt

Die Teilnehmer der AHK-Geschäftsreise in den Süden der USA / Florida und Georgia haben in der Zeit vom 31. Oktober bis 04. November 2016 die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für Biogastechnologien zu informieren und Geschäftskontakte zu knüpfen. Am 30. Oktober organisiert die AHK zunächst ein Vorabendbriefing für die Delegationsteilnehmer, das dem gegenseitigen Kennenlernen dient und auf den Zielmarkt vorbereitet. Auf der Fachkonferenz am 01. November präsentieren die deutschen Teilnehmer in Atlanta ihr Unternehmen und ihre Produkte bzw. Dienstleistungen dem Fachpublikum, d.h. insbesondere Vertretern von Verbänden und Umweltorganisationen, aus Politik und Wirtschaft, sowie Stromversorger, Berater, Multiplikatoren, Forschungseinrichtungen und OEM. An den darauffolgenden Tagen (02. bis 04. November) finden die individuellen Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern statt. Diese Gespräche werden bereits im Vorfeld individuell nach den Vorgaben der deutschen Teilnehmer von der AHK organisiert. Die Geschäftsreise findet Rahmen der Exportinitiative Energie statt, und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Die USA sind ein großes, rohstoffreiches Land, dessen Territorium sehr gut erschlossen ist. Mit ca. 9,06 Mio. km2 haben sie etwa die 25-fache Größe Deutschlands. Damit sind die USA das flächenmäßig drittgrößte Land der Welt nach Kanada und Russland. Trotz einer Einwohnerzahl von mehr als 310 Millionen ist die Bevölkerungsdichte aufgrund der Größe des Landes mit 33 Einwohnern pro km² relativ gering.

Es wird davon ausgegangen, dass die ganzen USA ein Biomassepotential von ca. einer Milliarde Tonnen haben. Dies wäre genug um ca. ein Drittel der Kraftstoffnachfrage im gesamten Transportbereich zu decken. Die wichtigsten Biomassequellen sind der Agrarsektor, Waldabfälle und Abfälle aus urbanen Gegenden, meist in flüssiger Form. Von allen erneuerbaren Energieträgern liefert die Biomasse den größten Beitrag zum inländischen Energieangebot der USA. Die Energy Information Administration (EIA) geht davon aus, dass die Energieproduktion aus Biomasse zwischen 2011 und 2040 jährlich im Durchschnitt um 1,9% zulegen und die Gesamtwachstumsrate aller Energieträger von 0,8% deutlich übertreffen wird.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht nur einer der größten Lebensmittelproduzenten weltweit, sie sind auch das Land mit dem höchsten Abfallaufkommen pro Kopf. Neben der Deponieendlagerung (54%) wird Müll in erster Linie recycelt (26%), verbrannt (12%) und kompostiert (8%). Organische Abfälle werden zunehmend abgezweigt und zur Energieerzeugung verwendet. Sowohl Lebensmittelabfälle als auch landwirtschaftliche Abfälle und die Abwasserindustrie bieten attraktive Anwendungen für Technologien zur Energiegewinnung aus Reststoffen. Steigende Abfallgebühren sowie sich verschärfende Umweltschutzauflagen führen zu verstärkter Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien im Bereich der Abfallwirtschaft. In allen Bereichen (Recycling, Müllverbrennung, Deponiegasnutzung, Kompostierung und Biogastechnik für Lebensmittelabfälle) ist in den nächsten Jahren mit einer verstärkten Nachfrage zu rechnen. Der technologische Rückstand der USA in diesen Industriebereichen führt schon heute zur vermehrten Nachfrage nach Technologien aus Europa und anderen Kontinenten.

Sowohl in Georgia als auch in Florida ist der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung derzeit gering; 2014 lag er in Georgia bei 4% und in Florida bei 2,6%. Florida hat sich verpflichtet, diesen Anteil bis Ende 2015 auf 7,5% anzuheben. Georgia versucht über verschiedene Anreize, den Sektor auszubauen und bietet beispielsweise Steuervergünstigungen und beschleunigte Bewilligungsprozesse bei Biokraftstoffanlagen. Deutsche Unternehmen können von ihrer jahrelangen Erfahrung und ihrem technologischen Vorsprung profitieren. Es bieten sich große Potentiale speziell im Technologieexport.

Insbesondere richtet sich die Veranstaltung an deutsche Anbieter in den Bereichen

  • Vergärungs- und Kompostierungsanlagen
  • Biogasaufbereitung
  • Stromerzeugung aus organischen Reststoffen
  • Abfalltrennung, -vorbehandlung und -sortierung
  • Abfalltransportsysteme

daneben auch Projektentwickler sowie Ingenieur- & Planungsbüros.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

Über die Geschäftsreise hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, sich mit den Potenzialen und Marktchancen im Zielmarkt vertraut zu machen:

In Frankfurt findet am 12. Mai 2016 eine Informationsveranstaltung zum Thema „US-Markteinstieg für deutsche Technologien der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien“ statt, auf der u.a. Experten aus den USA einen Einblick in die Marktpotenziale vor Ort geben werden.

Vom 23. bis zum 27. Mai 2016 wird eine Delegation aus den USA nach Deutschland kommen, die sich über das Thema „Energieeffizienz in Gebäuden“ informieren wird. Bei Interesse können deutsche Unternehmen den ausländischen Gästen eigene Referenzprojekte zeigen und somit erste Kontakte knüpfen.

Vom 12. bis zum 14. Juli 2016 findet in San Francisco die Messe „Intersolar North America“ mit Fokus auf Photovoltaik und Solarthermie statt. Die Exportinitiativen bieten im Rahmen des Auslandsmessesonderprogramms des BMWi deutschen Unternehmen die Möglichkeit, Mitaussteller auf einem Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Made in Germany“ zu werden.

Es wird außerdem noch sechs weitere AHK-Geschäftsreisen in die USA geben:

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