Veranstaltungen im Ausland

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AHK-Geschäftsreise USA / Sacramento: Biogas und Reststoffverwertung

26. - 30. Juni 2017, Crocker Art Museum 216 O St, Sacramento, CA 95814

Während der AHK-Geschäftsreise in den Westen der USA nach Sacramento, die in der Zeit vom 26. bis zum 30. Juni 2017 stattfindet, haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für Biogas und die Verwertung von Reststoffen in Kalifornien zu informieren und erste wichtige Geschäftskontakte zu generieren. Die AHK USA/San Francisco organisiert am 26. Juni zunächst ein Vorabendbriefing, welches dem gegenseitigen Kennenlernen der Delegationsteilnehmer dient und sie auf den Ablauf der Reise, sowie die Besonderheiten des Zielmarktes vorbereitet. Die deutschen Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ während einer eintägigen Fachkonferenz in Sacramento am 27. Juni vor einem einheimischen Fachpublikum zu präsentieren, welches sich aus Vertretern der US-amerikanischen Wirtschaft, Politik und von Verbänden zusammensetzt. An den darauffolgenden Tagen (28.-30. Juni 2017) werden die vorab mit der AHK USA/San Francisco abgestimmten, individuellen Gesprächstermine mit potentiellen Geschäftspartnern wahrgenommen. Die Geschäftsreise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und soll den deutschen Unternehmen den Markteinstieg in den USA erleichtern.

Möglichkeiten der Teilnahme

Die AHK-Geschäftsreise nach Sacramento/ Kalifornien richtet sich vorrangig an deutsche Unternehmen, welche Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Biogastechnik anbieten und erste Kontakte im Zielmarkt knüpfen möchten. Geschäftsmöglichkeiten bieten sich besonders für Produzenten und Anbieter von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Deponie- und Klärgasbasis, Förder- und Zerkleinerungstechnologien sowie Lösungen zum Transport und der Lagerung von Roh- und Endmaterialien.

Darüber hinaus sind Anbieter folgender Produkte und Dienstleistungen gefragt:

  • Bioenergie: Biogas und Reststoffverwertung
  • Energiegewinnung aus Siedlungsabfällen und Abwasser
  • Energiegewinnung aus Land- und Forstwirtschaftsabfällen
  • Komponentenherstellung von Vergärungs- und Kompostierungsanlagen zur Energieerzeugung
  • Verfahrenstechnik zur Biogasaufbereitung und – einspeisung
  • Komponentenherstellung von Anlagen zur Stromerzeugung aus organischen Reststoffen
  • Komponentenherstellung zur Nutzung von organischen Reststoffen im thermo-katalytischen Reforming
  • Komponentenherstellung im Bereich der Abfalltrennung, Vorbehandlung und –sortierung, Abfalltransportsysteme

Die Anmeldung erfolgt über die energiewaechter GmbH, die in Zusammenarbeit mit der AHK USA/San Francisco die Organisation und Umsetzung der AHK-Geschäftsreise übernimmt.

Kalifornien als erfolgsversprechender Zielmarkt für deutsche Anbieter von Biogastechnologien

Als einer der größten Lebensmittelproduzenten weltweit und mit dem höchsten Abfallaufkommen pro Kopf bietet der US-amerikanische Markt sehr viel Potenzial für die Wiederverwertung von Abfällen. Bioenergietechnologien profitieren von dem wachsenden Bewusstsein und dem Rückhalt für Recycling in der breiten Bevölkerung und bei den politischen Entscheidungsträgern im Land und werden in vielen Staaten finanziell unterstützt. Im Jahr 2013 fielen in den USA 254 Mio. t Siedlungsabfall an, wovon 34,3% recycelt und kompostiert, 12,9% zur Energieproduktion verbrannt und 52,8 % deponiert wurden. In den USA wird u.a. aus folgenden Wertstoffen Bioenergie hergestellt: Deponiegas, Holzabfälle, Abwasser, Lebensmittelabfälle, landwirtschaftliche Abfälle und Gülle.

Kalifornien ist mit 39.1 Mio. Einwohnern (Stand 2015), der mit Abstand bevölkerungsreichste US-Bundesstaat und gilt als wichtigster Industrie- und Handelsstaat der Vereinigten Staaten. Die landwirtschaftliche Produktion Kaliforniens übertrifft die aller anderen US-Bundesstaaten. Bereits seit Jahrzehnten wird in der Region die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energieressourcen gefördert. Im Oktober 2015 unterschrieb der amtierende kalifornische Gouverneur Jerry Brown zudem das ambitionierte RPS-Gesetz, das vorschreibt, bis zum Jahr 2030 den Strombedarf Kaliforniens zu mindestens 50% aus erneuerbaren Energien zu decken, womit der Bundesstaat für den Ausbau der erneuerbaren Energien Ziele verfolgt, die mit denen von Deutschland vergleichbar sind.

Es befinden sich große ungenutzte Energiepotenziale in den vielen landwirtschaftlichen Betrieben im kalifornischen Central Valley und in Form von Siedlungsabfällen in den bevölkerungsreichen Ballungsgebieten Los Angeles, San Diego, Sacramento und der San Francisco Bay Area. Im Jahr 2014 wurden in Kalifornien rund 6.654 GWh an Strom aus Biomasse produziert (3,36% des insgesamt in Kalifornien produzierten Stroms). Kalifornien ist bei der installierten Biomasse-Kapazität US-weit führend.

Steigende Abfallgebühren sowie verschärfte Umweltschutzauflagen führen zu verstärkter Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien im Bereich der Abfallwirtschaft in Kalifornien. In allen Bereichen (Recycling, Müllverbrennung, Deponiegasnutzung, Kompostierung und Biogastechnik für Lebensmittelabfälle) ist in den nächsten Jahren mit einer verstärkten Nachfrage zu rechnen. Deutsche Technologien sind dabei bereits weiterentwickelt und mehrere Firmen haben auf dem amerikanischen Markt bereits großen Erfolg. Marktkenner aus Industrie und Forschung sehen den kalifornischen Markt für die Energieerzeugung aus biogenen Reststoffen u.a. aufgrund des aggressiven RPS-Standards als einen Zukunftsmarkt mit großem Marktpotenzial.

Organisation und Ansprechpartner

Für allgemeine Fragen bezüglich des Ablaufs der Geschäftsreise sowie des Anmeldevorgangs können Sie sich gerne an Frau Vargas, Consultant bei der energiewaechter GmbH, wenden. Sollten Sie konkrete Fragen zum Marktpotential, den Erfolgschancen Ihres Unternehmens im Zielmarkt oder den möglichen vermittelbaren Kontakten haben, so empfehlen wir Ihnen die kostenlose und unverbindliche Telefonberatung durch die Zielmarktexperten der Auslandshandelskammer in den USA/San Francisco.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

Zusätzliche Veranstaltungen der Exportinitiative zum Zielmarkt

Über diese Geschäftsreise hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, sich mit den Potenzialen und Marktchancen im Zielmarkt vertraut zu machen:

So wird es im Jahr 2017 mehrere AHK-Geschäftsreisen in den Zielmarkt USA geben:

Für das dritte Quartal 2017 ist zudem eine Informationsveranstaltung zum Thema „Dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in Puerto Rico und auf den Bahamas“ in Deutschland geplant.

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