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AHK-Geschäftsreise USA Hawaii: Energieeffizienz in Verbindung mit dezentraler Energieversorgung auf Hawaii

07. - 11. November 2016, Veranstaltungsort wird noch ergänzt

Die Teilnehmer der AHK-Geschäftsreise nach Hawaii / Honolulu haben in der Zeit vom 07. bis 11. November 2016 die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für energieeffiziente Gebäudetechnologien in Verbindung mit dezentraler Energieversorgung auf Hawaii zu informieren und Geschäftskontakte zu knüpfen. Am 07. November organisiert die AHK zunächst ein Vorabendbriefing für die Delegationsteilnehmer, das dem gegenseitigen Kennenlernen dient und auf den Zielmarkt vorbereitet. Auf der Fachkonferenz am 09. November präsentieren die deutschen Teilnehmer in Honolulu ihr Unternehmen und ihre Produkte bzw. Dienstleistungen dem Fachpublikum, d.h. insbesondere spezialisierten Architekten, Planungs- und Ingenieurbüros sowie Bau- und Baustofffirmen, weiterhin Vertretern von Gemeinden und Regierungsbehörden, Industrieverbänden, Investoren und Industrieunternehmen verschiedener Branchen. An den darauffolgenden Tagen (09. bis 11. November) finden die individuellen Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern statt. Diese Gespräche werden bereits im Vorfeld individuell nach den Vorgaben der deutschen Teilnehmer von der AHK organisiert. Die Geschäftsreise findet Rahmen der Exportinitiative Energie statt, und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Eine der Hauptprobleme der hawaiianischen Energieversorgung sind die hohen Stromkosten. Die Bewohner der Inselgruppe zahlen landesweit die höchsten Preise; 2012 betrugen die Kosten mit 34,04 ct/kWh mehr als dreimal so viel wie der US-Durchschnitt. Um die Preise zu senken, werden zum einen erneuerbare Energien gefördert und zum anderen soll die Energieeffizienz verbessert werden. Ein Großteil der Gebäude auf Hawaii ist mangelhaft gedämmt und muss energetisch saniert werden. Es besteht daher großes Interesse an Energieeffizienztechnologien im Bereich der Gebäudetechnik. Zwischen 2008 und 2014 hat sich die Energieeffizienz des Bundesstaats mehr als verdoppelt. Anreize zum weiteren Ausbau geben vor allem sogenannte EPCs, Energiesparverträge. Gebäudebesitzer können dadurch energieeffiziente Technik in ihren Häusern verbauen, ohne sie im Voraus bezahlen zu müssen. Die Bezahlung erfolgt stattdessen nach und nach über die eingesparten Energiekosten, die sich aus der eingebauten Technik ergeben. Die hawaiianische Regierung bietet außerdem Steuervergünstigungen für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen an.

Grundlage für den Ausbau der erneuerbaren Energien ist die Änderung des Renewable Portfolio Standard (RPS) vom Juni 2015, die vorschreibt, dass ab 2045 der gesamte verkaufte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammen muss. Hawaii ist damit der erste US-Bundesstaat, der von lokalen Erzeugern 100% Strom aus regenerativen Quellen verlangt.

Die Geschäftsreise richtet sich daher insbesondere an deutsche Anbieter von Bau-, Gebäude- und Sicherheitstechnik mit Schwerpunkten in den Bereichen Gebäudehülle, Fenster/ Türen, Fassaden, Niedrigenergiehaus, Belüftungs- und Kühlsysteme, Beleuchtungstechnik, I&K Technologien, Mess- und Steuerungstechnik sowie im Bereich der dezentralen Energieversorgung an Anbieter von Erdwärmepumpen, Solarthermie, Solarsystemen in Kombination mit Energiespeicherung u.Ä.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

Es wird außerdem noch weitere AHK-Geschäftsreisen in die USA geben:

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