Veranstaltungen im Ausland

Zurück

AHK-Geschäftsreise Peru: Bioenergie, Kleinwind, Photovoltaik und Speicher

27. - 31. Oktober 2014, Peru, Lima

Am 28. Oktober findet eine eintägige Fachkonferenz in Lima statt, bei der Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen dem einheimischen Fachpublikum präsentieren und Kontakte zu Branchenvertretern knüpfen können. In der Woche vom 27. bis 31. Oktober führen Sie individuell vereinbarte Gespräche mit potentiellen Geschäftspartnern, die im Vorfeld von der AHK nach Ihren Wünschen organisiert werden.

Biomasse ist bisher die am meisten genutzte erneuerbare Energiequelle in den abgelegenen Regionen Perus. Bagasse ist neben Holz der wichtigste Biomasse-Energieträger und wird vor allem zur Erzeugung von Prozesswärme für die Kristallisation von Zucker genutzt. In mittlerweile sechs Anlagen wird neben thermischer auch elektrische Energie erzeugt und in das Stromnetz eingespeist.

Die Verfügbarkeit von Solarenergie ist in den meisten Regionen Perus nicht nur sehr hoch, sondern im Vergleich zu anderen Ländern über das ganze Jahr gesehen auch sehr gleichmäßig. Bisher sind über 62.000 kleinere Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,74 MW installiert und registriert. Mit Hilfe des staatlichen Projekts „Ländliche Elektrifizierung auf Grundlage photovoltaischer Energie“ sollen die Kapazitäten weiter ausgebaut werden. Hier lief Ende 2013 eine Ausschreibung über 500.000 Kleinst-PV-Systeme zur ländlichen Elektrifizierung an. In der Zwischenzeit sind auch vier PV-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von ca. 80 MW im Süden Perus ans Netz gegangen. Zunehmend entsteht auch Interesse bei Unternehmen (z.B. im Bergbau), die fernab vom Stromnetz mit Dieselgeneratoren den Strombedarf decken.

Der Atlas Eólico del Perú aus dem Jahr 2008 weist für Peru ein Windkraftpotenzial von 77 GW aus. Die großen Potenziale werden bisher jedoch nur in geringem Maß genutzt. Für das Jahr 2014 ist geplant, dass drei Windparks mit insgesamt ca. 140 MW den Betrieb aufnehmen.
Obwohl es in Peru exzellente Bedingungen und große Potenziale für die EE-Nutzung  gibt, steht der peruanische Markt erst am Anfang seiner Entwicklung und es gilt noch Herausforderungen (insbesondere beim Netzausbau) zu meistern; so ist bis 2016 der Bau von zehn Hochspannungstrassen geplant. Um im Off-Grid-Bereich eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten sind auch Hybrid-Technologien und Speichersysteme von besonderem Interesse.

Interessierte Unternehmen haben bereits im Vorfeld im Rahmen einer eintägigen Informationsveranstaltung in Deutschland die Möglichkeit, sich über die aktuellen Bedingungen in Peru zu informieren.

Ansprechpartner




E-Mail:
Tel.:

Zurück

Kontakt

  • energiewaechter GmbH
    Schützenstraße 44
    12165 Berlin
  • Tel.: + 49 30 / 797 44 41 - 0
  • Fax: + 49 30 / 797 44 41 - 28

Kontaktformular

Bitte rechnen Sie 2 plus 9.