Veranstaltungen im Ausland

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AHK-Geschäftsreise Norwegen - Beheizung und Kühlung von Gewerbe- und Industriegebäuden mit erneuerbaren Energien

18. - 21. November 2019, Oslo

Während der AHK-Geschäftsreise nach Norwegen, die vom 18. November bis 21. November 2019 stattfindet, haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in Norwegen zu informieren und erste wichtige Geschäftskontakte zu generieren. 

Die Geschäftsreise wird im Rahmen der Exportinitiative Energie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und soll den deutschen Unternehmen den Markteinstieg in Norwegen erleichtern. Während der AHK-Geschäftsreise können Sie Ihre Lösungen im Bereich der Energieeffizienz und Erneuerbare Energien "Made in Germany" anbieten und erste Kontakte im Zielmarkt knüpfen. Auf einer eintägigen Konferenz stellen Sie Ihr Know-how sowie die zentralen Vorteile Ihrer Produkte und Dienstleistungen einem relevanten einheimischen Fachpublikum vor, welches sich aus Vertretern der Wirtschaft, Politik und von Verbänden zusammensetzt. An den Folgetagen nehmen Sie individuell organisierte und auf Ihre Wünsche ausgerichtete Geschäftspartnertermine wahr.

Ihr Profil

Diese Veranstaltung richtet sich unter anderem an deutsche Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für die Energieeffizienz in Gewerbe- und Industriegebäuden anbieten wie z. B.:

  • Heizlösungen durch Bioenergie (Pelletöfen und -kessel)
  • Geothermie-Technologie (v. a. Erdwärme-Anlagen für den gewerblichen und industriellen Gebrauch)
  • Photovoltaik/Solarthermie
  • Wärmepumpenlösungen basierend auf Erd- oder Umgebungswärme
  • Intelligente Steuerung der Heiz- und Kühltechnik in Gebäuden (z. B. Mess- und Regeltechnik)
  • Innovative Heiz- und Kühllösungen
  • Wärmespeicher, Kältespeicher
  • Kühlung und Klimatisierung, Ventilation
  • Heiz- und Kühllösungen für die Industrie, z. B. Nutzung von industrieller Abwärme
  • Industrie- und Hallenheizungen basierend auf erneuerbarer Wärme
  • Fernwärme

 

Potentielle Geschäftspartner

Zu den Zielgruppen im Zielmarkt, mit denen Gesprächstermine vereinbart werden können und die zur Fachkonferenz geladen sind, gehören u. a. folgende Branchen und Technologien:

  • Bauherren (Immobilienbranche, staatliche und private Eigentümer und Immobilienverwalter)
  • Bauunternehmen
  • Architektur- und Planungsbüros
  • Projektentwickler
  • Technologielieferanten und -entwickler (Beheizung, Kühlung, Energieeffizienz)
  • Potentielle Vertriebspartner für Heiz- und Kühltechnologie
  • Forschungsmilieus und Institutionen
  • Fach- und Interessensorganisationen
  • Staatl. und kommunale Entscheidungsträger

Die Vermittlung von Kontakten zu weiteren Zielgruppen erfolgt individuell nach den Bedürfnissen der deutschen Unternehmen. Hierzu können Sie gerne eine unverbindliche und kostenlose AHK-Beratung eingehen.

Exportmarkt Norwegen

Mit dem anhaltenden Bevölkerungswachstum steigen auch die Bauaktivitäten in Norwegen weiterhin. Bis 2030 werden ca. 98 Mio. m² neuer Baubestand geschaffen. Der Großteil des Gebäudebestands wurde in den Jahren 1970-1990 errichtet. In diesen Gebäuden ist der Energieverbrauch ca. doppelt so hoch wie in Neubauten. Daher hat sich die norwegische Regierung das Ziel gesetzt, bis 2030 den Energieverbrauch der Gebäude um 10 TWh zu senken. Aufgrund der niedrigen Elektrizitätspreise und der reichhaltigen Wasserkraft wird in Norwegen ein Großteil der Gebäude mit Strom beheizt. Dies bringt jedoch eine starke Belastung für das Stromnetz mit sich, v. a. in niederschlagsarmen Winterperioden. 

Die technischen Gebäudevorschriften in Norwegen legen fest, dass alle sanierten Gebäude mit einer Fläche über 1.000 m² ein "energieflexibles" Heiz- und Kühlsystem verfügen müssen. Dies bedeutet, dass mindestens 60 % des Heizbedarfs durch Fernwärme basierend auf erneuerbare Energiequellen (Umgebungswärme) gedeckt werden müssen. Die Anforderung an eine erneuerbare Wärmeversorgung gewährleistet eine höhere Flexibilität im Wärmesystem. Diese ist auch notwendig, um die vorhandenen Stromressourcen für andere Verbrauchssegmente (z. B. Transport und Offshore- Industrie) zur Verfügung zu stellen. Ziel der norwegischen Regierung ist es, bis 2050 alle Gesellschaftsbereiche vollständig zu elektrifizieren. Um die vorhandenen Kapazitäten in der Produktion und im Stromnetz nicht zu überlasten, ist die Beheizung und Kühlung von Gebäuden durch andere erneuerbare Alternativen zur Wasserkraft ein wichtiger Lösungsansatz.

Ferner hat die norwegische Regierung angekündigt, ab 2020 die Beheizung von Gebäuden mit Heizöl als Grundwärmequelle und zur Deckung von Spitzenlasten zu verbieten.

Kosten & Eigenbeitrag

Die geförderte AHK-Geschäftsreise beinhaltet Zuwendungen für unternehmensbezogene Leistungen der Auslandshandelskammer, bei denen es sich um sogenannte De-minimis Beihilfen handelt. Zusätzlich zu den eigenen Reisekosten ist von jedem teilnehmenden Unternehmen ein Eigenbeitrag zu zahlen. Dieser ist abhängig von der Unternehmensgröße. Mehr dazu hier

AHK-Beratung

Nehmen Sie eine kostenlose und unverbindliche AHK-Beratung mit den Kollegen der Auslandshandelskammer wahr, um festzustellen, ob eine Teilnahme für Ihr Unternehmen an einer AHK-Geschäftsreise sinnvoll ist. Hierbei können Sie die folgenden Fragen stellen:

  • Wie sind die Chancen meiner Produkt- und Dienstleistungen im Zielmarkt?
  • Welches Potential besteht für mein Unternehmen im Zielmarkt?
  • Wie hoch ist der Strompreis oder die Vergütung im Zielmarkt?
  • Welche Förderinstrumente gibt es im Zielmarkt?

Den Kontakt zur Auslandshandelskammer stellen wir gerne für Sie her!

 

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Kontakt

  • energiewaechter GmbH
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