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AHK-Geschäftsreise Niederlande: Energieeffiziente Gebäudesanierung mit erneuerbaren Energien

07. - 10. März 2017, Rotterdam

Während der AHK-Geschäftsreise in die Niederlande / Rotterdam, die in der Zeit vom 07. bis zum 10. März 2017 stattfindet, haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für energieeffiziente Gebäudesanierung mit erneuerbaren Energien zu informieren und erste wichtige Geschäftskontakte zu generieren. Die AHK Niederlande organisiert am 07. März zunächst ein Vorabendbriefing, welches dem gegenseitigen Kennenlernen der Delegationsteilnehmer dient und sie auf den Ablauf der Reise, sowie die Besonderheiten des Zielmarkts vorbereitet. Die deutschen Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ während einer eintägigen Fachkonferenz in Rotterdam am 08. März vor einem einheimischen Fachpublikum zu präsentieren, welches sich aus Vertretern der Wirtschaft, Politik und von Verbänden aus den Niederlanden zusammensetzt. An den beiden weiteren Tagen (09. & 10. März 2017) werden die vorab mit der AHK Niederlande abgestimmten, individuellen Gesprächstermine mit potentiellen Geschäftspartnern wahrgenommen Die Geschäftsreise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und soll den deutschen Unternehmen den Markteinstieg in den Niederlanden erleichtern.

Möglichkeiten der Teilnahme

Die AHK-Geschäftsreise in die Niederlande richtet sich vorrangig an deutsche Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energie für den Gebäudesektor anbieten und erste Kontakte im Zielmarkt knüpfen möchten. Geschäftsmöglichkeiten bieten sich insbesondere für Anbieter von folgenden Produkten oder Dienstleistungen:

Im Bereich Energieeffizienz:

  • Bauteile und Materialien für die energieeffiziente Sanierung von Bestandsgebäuden im Wohnsektor und Gewerbe
  • Lösungen und Produkte für die energieeffiziente Neubestimmung von gewerblichen Gebäuden
  • Innovative Systeme zum Dämmen und Abdichten (Fenster, Türen, etc.)
  • Smart Metering: Steuer-, Mess- und Regeltechnik
  • Lösungsansätze für ein „gesundes Wohnklima“ (Trend 2017 vor allem im Gewerblichen Bereich)
  • Lösungsansätze für das LZA -(Lebenszyklusanalyse) Prinzip (Trend 2015/16/17)
  • Module: (Energieeffiziente) Komplettlösungen die in einem Tag, oder wenigen Tagen ein- oder aufgebaut werden können.

Im Bereich Erneuerbare Energien:

  • Platzsparende Lösungen für die Generierung von Erneuerbaren Energien
  • Solarthermische Klimatisierungslösungen
  • PV-Lösungen (z.B. PV-Aufdachanlagen)
  • Lösungsansätze für das „all-electric“-Wohnen

Die Anmeldung erfolgt über die energiewaechter GmbH, die in Zusammenarbeit mit der AHK Niederlande die Organisation und Umsetzung der AHK-Geschäftsreise übernimmt.

Niederlande als attraktiver Markt für deutsche Unternehmen der Gebäudetechnik

In den Niederlanden gibt es circa 7 Millionen Wohnungen, die vor 1990 gebaut wurden. Durch die traditionelle niederländische Bauweise – hohe Decken und Fenster, keine Unterkellerung – haben niederländische Wohngebäude im Vergleich zum europäischen Durchschnitt einen sehr hohen Energieverbrauch.

Zusätzlich gibt es in den Niederlanden viele öffentliche und Gewerbegebäude mit hohem Sanierungsbedarf. Derzeit werden zahlreiche Krankenhäuser umfangreich saniert und vor allem Schulgebäude stehen im Fokus: Circa 75 Prozent der Gebäude verfügen über ein sehr niedriges Energielabel zwischen „C“ und „F“. 25 Prozent verfügen sogar nur über das niedrigste Label: G. Die Heizkosten sind dementsprechend hoch. Aktueller Trend ist die gestiegene Anzahl an Installationen von PV- und Solarthermie-Anlagen sowie Wärmepumpen.

Mit dem Mietsektor wurde vereinbart, dass ab 2020 die sogenannten Energielabel der Mietwohnungen verbessert sein müssen. Wohnungsbaugenossenschaften müssen mindestens Label B und weitere Vermieter Label C für ihre Wohnungen erreicht haben. 400 Millionen Euro stehen für Energieeinsparungen im Mietwohnungsbereich zur Verfügung und je mehr Labelschritte gemacht werden, desto höher fällt der Subventionsbetrag, mit einem Maximum von 4.500 Euro pro Wohnung und 7,5 Millionen Euro pro Vermieter, aus. Für Wohnungseigentümer gibt es den nationalen Fonds von 600 Millionen Euro für die Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen: Eigentümer können zu sehr geringen Tarifen ein Darlehen aufnehmen. Mit der Regelung MIA (Millieu Investeringsaftrek – Umwelt Investitionsabzug) profitieren Unternehmer von Investitionsabzugsmöglichkeiten von bis zu 36% des Investitionsbetrags. Und das ergänzend zum regulären Investitionsabzug.

Organisation und Ansprechpartner

Für allgemeine Fragen bezüglich des Ablaufs der Geschäftsreise sowie des Anmeldevorgangs können Sie sich gerne an Frau Vargas, Projektmanagerin bei der energiewaechter GmbH, wenden. Sollten Sie konkrete Fragen zum Marktpotential, den Erfolgschancen Ihres Unternehmens im Zielmarkt oder den möglichen vermittelbaren Kontakten haben, so empfehlen wir Ihnen die kostenlose und unverbindliche Telefonberatung durch die Zielmarktexperten der Auslandshandelskammer in den Niederlanden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

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