Veranstaltungen im Ausland

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AHK-Geschäftsreise Kanada: Biomasse, KWK und Holzvergasung

16. - 20. Oktober 2017, Toronto

Während der AHK-Geschäftsreise nach Toronto in Kanada/Ontario, die in der Zeit vom 16. bis 20. Oktober 2017 stattfindet, haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für Bioenergie in Kanada - Biomasse, KWK und Holzvergasung - zu informieren und erste wichtige Geschäftskontakte zu generieren. Die AHK Kanada organisiert am 16. Oktober zunächst ein Briefing, welches dem gegenseitigen Kennenlernen der Delegationsteilnehmer dient und sie auf den Ablauf der Reise sowie die Besonderheiten des Zielmarktes vorbereitet. Die deutschen Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ während einer eintägigen Fachkonferenz in Toronto am 17. Oktober vor einem einheimischen Fachpublikum zu präsentieren, welches sich aus Vertretern der kanadischen Wirtschaft, Politik und von Verbänden zusammensetzt. An den darauffolgenden Tagen (18. - 20. Oktober 2017) werden die vorab mit der AHK Kanada abgestimmten, individuellen Gesprächstermine mit potentiellen Geschäftspartnern wahrgenommen. Die Geschäftsreise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und soll den deutschen Unternehmen den Markteinstieg in Kanada erleichtern.

Möglichkeiten der Teilnahme

Die AHK-Geschäftsreise nach Kanada richtet sich vorrangig an deutsche Unternehmen, welche Produkte und Dienstleistungen im Bereich der energetischen Verwertung von Biomasse anbieten und erste Kontakte im Zielmarkt knüpfen möchten. Das Thema umfasst Bioenergie - Biomasse, KWK und Holzvergasung. Die Anmeldung erfolgt über die energiewaechter GmbH, die in Zusammenarbeit mit der AHK Kanada die Organisation und Umsetzung der AHK-Geschäftsreise übernimmt.

Kanada als attraktiver Zielmarkt für markterprobte deutsche Technologien im Bereich Biomasse, KWK und Holzvergasung

Der Bioenergiesektor zeigt in Kanada gute Voraussetzungen. Generell wird Bioenergie auf politischer Ebene einerseits als Energiequelle und Instrument des wirtschaftlichen Strukturwandels in entlegenen Regionen gesehen sowie andererseits als Möglichkeit zur lokalen Wertschöpfung in land- und forstwirtschaftlichen Gegenden.

Kanada bietet, aufgrund der großen Waldvorkommen, nahezu unerschöpfliche Mengen an fester Biomasse. Die traditionelle Holzverarbeitungsindustrie, welche sich aus der Massivholzproduktion, Papierindustrie und Forstwirtschaft zusammensetzt, befindet sich derzeit in einem Transformationsprozess. Insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Klimastrategie der kanadischen Regierung werden alternative, CO2-neutrale Energiequellen mehr und mehr eine zentrale Rolle im Energiemix spielen und somit wird auch die Nutzung fester Biomasse zur Gewinnung von Energie in Form von Strom und Wärme zunehmend relevanter. Das Gesetz zur Einführung einer Emissionssteuer, welches von der liberalen Regierung Kanadas am 03. Oktober 2016 verabschiedet wurde, ist eine zusätzliche Triebkraft für den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien im Land.

Forstwirtschaftliche Biomasse trägt heute bereits ca. 6 % – mit steigender Tendenz – zur gesamtkanadischen Energieproduktion bei. Ziel ist es, nicht nur anfallende Reststoffe zur Energiebereitstellung zu nutzen, sondern Forstprodukte nachhaltig und zielgerichtet zur Energieversorgung einzusetzen. Neben verschiedenen Maßnahmen zur Förderung von Bioenergie auf Bundesebene und in einzelnen Provinzen Kanadas, werden in Ontario politische Initiativen, wie zum Beispiel das „Farm Innovation Program“ (FIP) oder das „Canadian Agricultural Adaption Program“ (CAAP) realisiert, womit sich die Provinz als eine der führenden im Bereich der Energiegewinnung aus Biogas positioniert. Auch der Green Investment Fund dient dazu, innovative Ideen und kreative Lösungen zu fördern. Dadurch soll die Treibhausgasverschmutzung reduziert und Industrieanlagen dazu veranlasst werden, Spitzentechnologien zu übernehmen. Erst im Juli 2016 sind im Rahmen des Feed-in Tariff (FIT) Programms insgesamt 396 langfristige Verträge für Kleinprojekte der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien vergeben worden. 14 davon über 3,45 MW im Bereich der Bioenergie.

Aktuell gibt es 23 unabhängige Elektrizitätserzeuger, die Energie aus Biomasse gewinnen, zwei weitere Anlagen befinden sich in der Phase der Inbetriebnahme und sieben weitere befinden sich im Bau. 2013 waren 39 an Papierfabriken angegliederte Biomasse KWK-Anlagen in Betrieb, die 1.579 MW erzeugt haben.

Durch den zunehmenden Bewusstseinswandel und die Schaffung von neuen Anreizen zum Ausbau erneuerbarer Energien hat sich die Nachfrage nach Holzvergasungs-KWK Technologien in abgelegenen kanadischen Gemeinden in der Vergangenheit stetig erhöht, wodurch sich sehr gute Marktchancen für markterprobte deutsche Unternehmen aus diesem Bereich ergeben.

Insbesondere richtet sich die Veranstaltung an deutsche Unternehmen mit folgenden Technologien und Dienstleistungen:

  • Holzvergasung KWK-Technologie Hersteller
  • Vergaser
  • Filtertechnik
  • Holz Pellets Hersteller
  • Katalysatoren
  • Trocknungstechniken
  • Rührtechnik-System
  • Steuerungstechnik
  • Abfallaufbereitungstechnik
  • Lösungen zur Aufbereitung von Gärresten
  • Generalunternehmen

Im Oktober 2016 fand bereits eine Informationsreise zum Thema „Bioenergie mit Fokus auf Holvergasungs-KWK-Technologie“ statt, bei der sich eine kanadische Delegation umfassende Einblicke in die Möglichkeiten, den Stand der Technik und die Leistungsfähigkeit der Akteure in Deutschland verschaffte und im Süden Deutschlands eine Vielzahl an Know-How-Trägern aus der deutschen Wirtschaft und führenden Forschungsinstituten traf.

Organisation und Ansprechpartner

Für allgemeine Fragen bezüglich des Ablaufs der Geschäftsreise sowie des Anmeldevorgangs können Sie sich gerne an Frau Vargas, Consultant bei der energiewaechter GmbH, wenden. Sollten Sie konkrete Fragen zum Marktpotential, den Erfolgschancen Ihres Unternehmens im Zielmarkt oder den möglichen vermittelbaren Kontakten haben, so empfehlen wir Ihnen die kostenlose und unverbindliche Telefonberatung durch die Zielmarktexperten der Auslandshandelskammer in Kanada.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

Zusätzliche Veranstaltungen der Exportinitiative zum Zielmarkt

Über diese Geschäftsreise hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, sich mit den Potenzialen und Marktchancen im Zielmarkt vertraut zu machen:

So findet vom 20. bis 24.11.2017 eine AHK-Geschäftsreise nach Calgary (Kanada/ Alberta) statt, bei der es um die Thematik „Netzintegration von erneuerbaren Energien in Alberta & Saskatchewan mit Fokus auf Energiespeicher und Smart Grid Technologien“ gehen wird.

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  • energiewaechter GmbH
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