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Informationsveranstaltung USA: Dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien (in Puerto Rico und den Bahamas)

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12. Oktober 2017, Station Lounge, Am Hauptbahnhof 10, 60329 Frankfurt am Main

Kategorie: Erneuerbare Energien

Am 12. Oktober 2017 findet in Frankfurt am Main eine Informationsveranstaltung zu Puerto Rico und den Bahamas statt. Thematisch befasst sich die Veranstaltung mit der dezentralen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien vor Ort. Die Teilnahme ist mit Ausnahme des Caterings kostenfrei. Die eingeladenen Referenten informieren u.a. über die Rahmenbedingungen sowie Chancen und Risiken eines geschäftlichen Engagements vor Ort. Die Informationsveranstaltung richtet sich in erster Linie an Vertreter deutscher Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im oben genannten Technologiebereich anbieten und sich über die Potenziale im Zielmarkt informieren möchten.

Potenziale für erneuerbare Energien im Bereich der dezentralen Energieversorgung

Puerto Rico hat sich für den Ausbau von erneuerbaren Energien sehr ambitionierte Ziele gesetzt. Bereits im Jahr 2014 gab es Pläne, den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix um 6% steigen zu lassen. Ende 2016 sorgte der Bau einer 58 MW-PV-Anlage für Aufsehen. Zudem kommen Windkraft- und Biogasanlagen mehr und mehr zum Zug. Die dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien stellt jedoch eine große Herausforderung dar: Um die Netze zu stabilisieren, ist eine durchgehende Frequenz von 60 Hertz notwendig, weswegen Puerto Rico nun auf Stromspeicher setzt: Im Falle der PV-Module muss jedes neue Modul mit einem Speicher ausgestattet werden, der in der Lage ist, eine Minute lang 45 % des sonst erzeugten Stroms zu produzieren. Damit sollen Störfaktoren wie etwa vorüberziehende Wolken ausgeglichen werden. Für deutsche Unternehmen bieten sich daher nicht nur Potenziale im Rahmen der Energieerzeugung mit erneuerbaren Quellen, sondern auch in den Bereichen der Speichertechnologien und Systemintegration.

2013 veröffentlichten die Bahamas ihre National Energy Policy, die einen Zeitraum von 20 Jahren umfasst und sich unter anderem dem Thema erneuerbare Energien widmet. Ein Teil dieser Energiepolitik ist die Modernisierung und der Ausbau der Energieinfrastruktur, was auch eine Verbesserung des Verteilnetzes vorsieht. Dadurch sollen Übertagungsverluste minimiert werden, während gleichzeitig die Netzstabilität garantiert werden soll. Außerdem sollen bis 2030 30 % des Strommix aus erneuerbaren Energien stammen. Dabei werden neben Bioenergie, PV, Windkraft auch Gezeitenkraftwerke und Waste-to-Energy genannt. Dezentrale Energieversorgung steht dabei besonders im Fokus: So wurde 2015 ein Gesetz erlassen, das es den Einwohnern ermöglicht, Erneuerbare-Energie-Anlagen an das nationale Stromnetz anzuschließen. Allerdings wird diese eingespeiste Energie nicht vergütet, sondern auf der Stromrechnung gutgeschrieben (Net Metering).

Organisation und Ansprechpartner

Für Fragen zur Informationsveranstaltung wenden Sie sich bitte an Frau Camila Vargas, energiewaechter GmbH.

Ansprechpartner

Camila Vargas
Consultant

E-Mail: cv@energiewaechter.de
Tel.: +49 (0)30 7974441-21

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