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AHK-Geschäftsreise Tschechien: Smart Factory - Industrie 4.0

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06. - 09. November 2017, Prag

Kategorie: Energieeffizienz, Weiteres, Wirtschaft

Während der AHK-Geschäftsreise in die Tschechische Republik/ Prag, die in der Zeit vom 06. bis zum 09. November 2017 stattfindet, haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale im Bereich der Energieeffizienz in der Industrie zu informieren und erste wichtige Geschäftskontakte zu generieren. Die AHK Tschechien organisiert am 06. November zunächst ein Vorabendbriefing, welches dem gegenseitigen Kennenlernen der Delegationsteilnehmer dient und sie auf den Ablauf der Reise, sowie die Besonderheiten des Zielmarktes vorbereitet. Die deutschen Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ während einer eintägigen Fachkonferenz in Prag am 07. November vor einem einheimischen Fachpublikum zu präsentieren, welches sich aus Vertretern der tschechischen Wirtschaft, Politik und von Verbänden zusammensetzt. An den darauffolgenden Tagen (08.-09. November 2017) werden die vorab mit der AHK Tschechien abgestimmten, individuellen Gesprächstermine mit potentiellen Geschäftspartnern wahrgenommen. Die Geschäftsreise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und soll den deutschen Unternehmen den Markteinstieg in der Tschechischen Republik erleichtern.

Möglichkeiten der Teilnahme

Die AHK-Geschäftsreise in die Tschechische Republik richtet sich vorrangig an deutsche Unternehmen, welche Produkte und Dienstleistungen im Bereich Smart Factory bzw. Industrie 4.0 anbieten und erste Kontakte im Zielmarkt knüpfen möchten. Geschäftsmöglichkeiten bieten sich besonders in den Bereichen intelligente Energiesysteme für die Fertigung, Automatisierungssysteme und Software, ferngesteuerte und dezentrale Energiesysteme, intelligente Netze und Steuerung. Die Anmeldung erfolgt über die energiewaechter GmbH, die in Zusammenarbeit mit der AHK Tschechien die Organisation und Umsetzung der AHK-Geschäftsreise übernimmt.

„Industrie 4.0“ auf Tschechisch: Eine Chance für deutsche Unternehmen

Die Tschechische Republik ist ein wichtiger Industriestandort in Europa – insbesondere auf den Gebieten der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, Elektro- und Elektrotechnikindustrie, die zusammen genommen mehr als die Hälfte der tschechischen Exporte ausmachen. Zur tschechischen Wirtschaftsleistung trägt die Industrie 32,6 % bei.

Genau dies sind allerdings auch Branchen, die vom digitalen Wandel stark betroffen sind und derzeit einen Veränderungsprozess immensen Ausmaßes durchlaufen – zum Vorteil der Unternehmen. So können diese beispielsweise auf dem Feld der Energieeffizienz durch den Einsatz intelligenter Technologien zur Erfassung und Verteilung von Energie oder im Bereich Automatisierung große Einsparungen erzielen. Und auf diesem Gebiet hat Tschechien noch Nachholbedarf: Der Energieverbrauch der Industrie ist hier dreimal so hoch wie der EU-15-Durchschnitt. In der Folge entfallen etwa 40% des tschechischen Gesamtenergiebedarfs auf die Industrie.

Die Modernisierung der heimischen Industrie sowie die Senkung des Energieaufwandes zählen zu den Prioritäten des Ministeriums für Industrie- und Handel. Gefördert werden energieeffiziente Maßnahmen in der tschechischen Industrie vor allem durch das Operationsprogramm „Unternehmen und Innovationen für Wettbewerbsfähigkeit“. Mit Hilfe dieses 714 Mio. EUR umfassenden Programmes sollten in Tschechien in der ersten Periode zwischen 2014 und 2016 bis zu 8.571 PJ an Energie eingespart werden. In der zweiten Phase von 2017 bis 2020 soll sich die Ersparnis auf weitere 11.429 PJ belaufen. Zu den Maßnahmen, die über das Programm gefördert werden, zählen: Abwärmenutzung bei Herstellungsprozessen, Senkung des Energieaufwands bei Herstellungs- und Technologieprozessen, Einführung und Modernisierung von Mess- und Regelsystemen, Nutzung erneuerbarer Energiequellen für den eigenen Unternehmensverbrauch, Modernisierung, Rekonstruktion und Senkung der Verluste in den Strom- und Wärmeverteilungen von Fertigungsbetrieben.

Geschäftschancen für deutsche Unternehmen bieten sich in diesen Bereichen vor allem mit Blick auf das auch in der Tschechischen Republik präsente Thema der „Industrie 4.0“. Das Tschechische Industrie- und Handelsministerium (MPO) hat hierzu eine Strategie im Rahmen seiner „Nationalen Initiative 4.0“ entwickelt und Mitte 2016 einen Aktionsplan vorgestellt. Das Ministerium kooperiert auf diesem Feld nun mit dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Insbesondere richtet sich die Veranstaltung an deutsche Anbieter folgender Technologien und Dienstleistungen: 

  • Intelligente Energiesysteme für Fertigung
  • Automatisierungssysteme und Software
  • ferngesteuerte und dezentrale Energiesysteme
  • intelligente Netze und Steuerung
  • Infrastruktur für die Datenübertragung und IoT – Technologien

Zur Zielgruppe im Zielmarkt gehören unter anderem:

  • Partner der AHK Tschechien im Rahmen des Jahresthemas 2015 – Industrie 4.0 (SAP, SCHUNK, ROI Management Consultants)
  • Teilnehmer der AHK-Veranstaltungen von 2015 – Forum I 4.0 im Rahmen der internationalen Maschinenbaumesse in Brünn - 140 Teilnehmer (FOXCONN CZ, Profiroll Technologies GmbH, MBtech Bohemia s.r.o., BD Sensors s.r.o., Zebra Technologies usw.)
  • Mitglieder der AHK Tschechien – über 400 Unternehmen
  • Produktionsbetriebe (z. B. Freudenberg Sealing Technologies s.r.o., Siemens, SKODA Auto, TPCA, Bosch Rexroth, spol. s.r.o., Kiekert a.s., BROSE CZ s.r.o., u.a.)
  • Hersteller und Lieferanten im Bereich I 4.0 (B+R Automatizace s.r.o, TRUMPF PRAHA spol. s.r.o., u.a.)
  • Energieunternehmen (z.B. EON, innogy, u.a.)
  • tschechische Multiplikatoren – Fachverbände (z.B. Maschinenbauverband, Verband für Industrie und Verkehr der Tschechischen Republik), Cluster (I 4.0 Cluster), Hochschulen und Universitäten (TU Prag, Brünn, Liberec, Ostrava, Wirtschaftsuniversität Prag), Forschungszentren und Institute (Südmährisches Innovationszentrum)
  • Absolventen des EUREM-Studiengangs für Energiemanager in den Produktionsunternehmen
  • Medien, Presse, Fachzeitschriften

Organisation und Ansprechpartner

Für allgemeine Fragen bezüglich des Ablaufs der Geschäftsreise sowie des Anmeldevorgangs können Sie sich gerne an Frau Vargas, Consultant bei der energiewaechter GmbH, wenden. Sollten Sie konkrete Fragen zum Marktpotential, den Erfolgschancen Ihres Unternehmens im Zielmarkt oder den möglichen vermittelbaren Kontakten haben, so empfehlen wir Ihnen die kostenlose und unverbindliche Telefonberatung durch die Zielmarktexperten der Auslandshandelskammer in Prag.

Zum Zielmarkt Tschechien findet ebenfalls eine Informationsreise im 2. Quartal 2017 statt, in deren Rahmen tschechische Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik deutsche Unternehmen und Projekte zum Thema „Smart Factory- Industrie 4.0“ besuchen. Falls Sie Interesse an der Übernahme eines Vortrags auf der Auftaktveranstaltung oder der Aufnahme der Delegation haben, wenden Sie sich bitte an die energiewaechter GmbH.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

Ansprechpartner

Camila Vargas
Consultant

E-Mail: cv@energiewaechter.de
Tel.: +49 (0)30 7974441-21

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Kontakt

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