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AHK-Geschäftsreise Peru: Dezentrale Strom- und Wärmeversorgung mit Erneuerbaren Energien

  • Erneuerbare Energien
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04. - 08. April 2016

Kategorie: Erneuerbare Energien

Die Teilnehmer der AHK-Geschäftsreise nach Peru/Lima haben in der Zeit vom 04. bis 08. April 2016 die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale von Kleinwasserkraft, Kleinwindkraft, Photovoltaik, Bioenergie und Geothermie zu informieren und Geschäftskontakte zu knüpfen. Am 04. April organisiert die AHK zunächst ein Vorabendbriefing für die Delegationsteilnehmer, das dem gegenseitigen Kennenlernen dient und auf den Zielmarkt vorbereitet. Auf der Fachkonferenz am 05. April präsentieren die deutschen Teilnehmer in Lima ihr Unternehmen und ihre Produkte bzw. Dienstleistungen dem Fachpublikum, d.h. insbesondere Energieexperten, Vertretern der Ministerien für Energie, Bergbau, Landwirtschaft und Umwelt, Netzbetreibern, außerdem Verbandsvertretern sowie Unternehmen der Energiebranche. An den darauffolgenden Tagen (06. bis 08. April) finden die individuellen Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern statt. Diese Gespräche werden bereits im Vorfeld individuell nach den Vorgaben der deutschen Teilnehmer von der AHK organisiert. Die Geschäftsreise findet im Rahmen der Exportinitiative Energie statt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Das seit Jahren stabile Wirtschaftswachstum Perus bringt einen ebenso stark wachsenden Energieverbrauch des Landes mit sich. Neben der Sicherung der gesamtnationalen Energieversorgung liegt insbesondere der Ausbau der Stromversorgung in ärmeren ländlichen Regionen im Fokus der Regierung. Es bieten sich auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien enorme Potenziale im Land:

Biomasse ist als Brennmaterial von großer Bedeutung, vor allem in abgelegenen Regionen, und wird vielseitig zum Heizen, Kochen oder auch industriell in Ziegelbrennereien und Töpfereien genutzt. Neben Holz ist Bagasse der wichtigste Biomasselieferant. Trotz der umfassenden Möglichkeiten, die sich aus der Vielfalt und Menge von Biomasse in Peru ergeben, ist der Markt noch unterentwickelt. Es bestehen daher große Potenziale im Bereich des Anlagenbaus, aber auch im Bereich der Effizienzsteigerung bei der Nutzung von Biomasse, da vorhandene Anlagen häufig nicht auf dem aktuellen Stand der Technik sind und ineffizient arbeiten. Darüber hinaus ist auch der Biogasmarkt vielversprechend, um Abfälle aus Landwirtschaft und Viehzucht effektiv zur Energiegewinnung zu nutzen.

Momentan wird Solarenergie hauptsächlich im Kommunikationsbereich genutzt, um damit Antennen, ländliche Telefone oder Radioanlagen zu betreiben. Geplant ist, mittels Solarenergie ländliche Regionen mit Strom zu versorgen, die bisher vom Netz abgeschnitten sind. Von besonderem Interesse sind daher kleine PV-Anlagen. Das peruanische Klima ist dabei ideal geeignet für die Nutzung von Sonnenenergie, da die Sonneneinstrahlung ganzjährig sehr hoch und fast konstant ist.

Hoch und fast konstant sind ebenso die mittleren Windgeschwindigkeiten im Land, was Peru für Windkrafttechnologien sehr attraktiv macht. Nutzungsmöglichkeiten werden dabei u.a. in der Selbstversorgung von Unternehmen gesehen. Auch hier ist der Markt noch nicht sehr weit ausgebaut; es bieten sich sehr gute Einstiegsmöglichkeiten.

Die Geschäftsreise richtet sich daher insbesondere an Anlagen- und Komponentenhersteller in allen drei Bereichen, sowie Projektplaner und Investoren.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

Ansprechpartner

Markus Dominic Winter
Consultant

E-Mail: mdw@energiewaechter.de
Tel.: +49 (0)30 7974441-13

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